Reisebericht Rhodos
Reisebericht Rhodos
Rhodos, die Insel des Sonnengottes
Moderne Glaskugeln oder ein altes Fischerboot – auf Rhodos findet man alles.
Als Zeus sein Reich unter den Göttern aufteilte, bekam Helios, der Sonnengott, die schöne fruchtbare Insel Rhodos. In der Zeit passte Poseidon auf die Insel auf und Helios hat sich sofort in Poseidons Tochter, Rhoda, verliebt. Er nahm sie zur Frau und sie hatten zusammen sieben Söhne, die Heliaden. Deren Kinder wurden in die Geschichte des heutigen Rhodos als Gründer aufgezeichnet, so kam auch die Stadt Lindos zu ihrem Namen. In der Antike, ca. 300 v. Chr., wurde der Koloss von Rhodos erbaut, eine 35 Meter hohe Statue, die als Symbol der Unabhängigkeit nach dem Krieg gegen Makedonien diente. Der Koloss war eine Abbildung des Sonnengottes Helios und stand auf zwei Sockeln über der Einfahrt in den Mandraki-Hafen.
Die Statue, eines der sieben Weltwunder, wurde leider schon 100 Jahre später durch ein Erdbeben zerstört. Heute stehen auf diesen zwei Pfosten ein Hirsch und eine Hirschkuh, Elafos und Elafina, als Symbol und Wahrzeichen für Rhodos. Die Insel ist 78 km lang und 38 km breit, hat Kaum tritt man durch die Tore der Altstadt, hat man das Gefühl, dass man in eine ganz andere Welt gelangt ist.
Die Altstadt ist eine kunterbunte Mischung verschiedener Kulturen und Epochen. Die Kreuzritter des Johanniter-Ordens haben ihre mächtigen Burgen hinterlassen, türkische Moscheen und Minarette sind überall zu sehen. Die Souvenirläden und Tavernen, die die ganze Innenstadt füllen, laden jeden zu einem kurzen Shopping oder einem leckeren Essen ein.
Der Apollon-Pythios-Tempel auf dem Monte Smith, hoch über Rhodos-Stadt, erinnert an die damals grandiose Akropolis der antiken Inselmetropole.
Ein Museumsbesuch im grandiosen und gewaltigen Großmeisterpalast bietet viele Informationen und ist ein „Muss“ für jeden Rhodosbesucher.
Der Apollon-Pythios-Tempel auf dem Monte Smith, hoch über Rhodos-Stadt, erinnert an die damals grandiose Akropolis der antiken Inselmetropole. Die engen, versteckten Straßen der Altstadt bieten eine ruhige und besondere Stimmung. Hier sind auch überall kleine Tavernen, wo ein kühles Bier die Hitze von 32 Grad angenehm ertragen lässt.
Lindos ist die zweitgrößte Stadt der Insel. Nach mehreren Serpentinen erscheint auf einmal eine fantastische Aussicht vor unseren Augen: weiße Häuser und im Hintergrund der 117 m hohe Berg mit der Akropolis.
Auf den Straßen von Lindos fahren keine Autos, das Auto muss man auf einem von vielen außerhalb der Stadt gelegenen Parkplätzen abstellen und somit die schmalen Straßen zu Fuß erkunden.
Ein Erfrischungsbad in der Agios-Pavlos-Bucht nehmen, die Aussicht von der Akropolis genießen und eine Tasse griechischen Kaffee im Captain´s House trinken - das alles macht einen Lindos-Ausflug unvergesslich schön.
Nur durch zwei schmale Öffnungen hat die Paulus-Bucht Verbindung zum Meer, und laut der Geschichte muss der Apostel Paulus hier gestrandet sein.
Von der Akropolis aus genießt man eine beeindruckende Aussicht auf die Ostküste der Insel. Ein schmaler Weg mit Treppen führt zu der Festungsburg der Johanniter mit den antiken Säulen der Akropolis. Kleiner Tipp: nach dem Besuch in der Burg am Captain´s House anhalten und hier einen typischen griechischen Kaffee trinken. Nur wenn man etwas bestellt, kann man das alte Haus hinter der Taverne besuchen.
In den bunten, lebhaften und schmalen Basargassen von Lindos kann man kleine Mitbringsel günstig erwerben.
Quelle: Maria Breuer über PSD-Tutorials.de
Dieser Beitrag wurde am
20.07.2011 09:09:36 veröffentlicht.
Sie können einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben oder einen
Trackback
auf diesen Beitrag setzen.
Der PermanentLink zu diesem Beitrag ist
PermanentLink